laut.de-Kritik
Unkomplizierte Musik für fröhliche Leute.
Review von Kai Kopp"Dieses Album hat mehr Soul als alles, was ich vorher gemacht habe", spricht Lutricia McNeal über "Soulsister Ambassador". Noch bevor die letzten Worte verhallt sind, macht sie sich auf, die Airplay-Charts erneut zu erobern. Die Singleauskopplung "Promise Me" rotiert bereits seit Anfang Oktober in den europäischen Musikkanälen.
Ihrem Konzept bleibt sie auch auf ihrem fünften Album treu: unkomplizierte Musik für fröhliche Leute! Ihr breitenwirksamer Mix aus Pop und Black Music verkauft sich bestimmt wieder wie warme Semmeln.
Viel neues, oder gar innovatives bietet "Soulsister Ambassador" musikalisch nicht. Angesiedelt zwischen zeitgemäßen R'n'B-Grooves und greifbaren Refrains sind ihre Songs leicht zugänglich. In Promotionsfragen hingegen geht Lutricia McNeal neue Wege. In der Oktober-Ausgabe des Playboy wirbt sie im Eva-Kostüm kurvenreich für den Kauf ihrer neuen Lieder.
Das Repertoire hat sie zum größten Teil selbst komponiert und getextet. "Das Album ist großartig und sehr abwechslungsreich geworden. Du kannst es zuhause beim entspannten Essen mit Freunden auflegen, es sind melancholische Liebeslieder dabei, aber auch tanzbare Stücke. Die Platte hat viele unterschiedliche Facetten, genau wie ich." Damit verspricht sie ein durch und durch amerikanisches Album, das in der dortigen Pop-R'n'B-Schwemme problemlos mitschwimmt.
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