Bereits seine ganze Karriere über war Bladee eine widersprüchliche Figur. Der Kerl kann wie ein verwirrter Stoner-Kumpel wirken, der im Halbschlaf von einem verstrahlten Gedanken zum nächsten stolpert. Oder aber wie ein Kultführer, der live aus dem Nirwana auf Beats sendet. Und je mehr der Drain …

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  • Vor 3 Monaten

    0/5 von mir. Von Depri-Kids für Depri-Kids, die das Leben nicht mehr raffen - aber wer soll ihnen das verdenken in diesen Zeiten.

    Dann aber trotzdem lieber den Eskapismus der 80er, die New Romantics haben sich wenigstens noch die Mühe gemacht, schöne Melodien zu schreiben und waren unterscheidbar.

    • Vor 3 Monaten

      diese musik ist nicht für leute wie dich bestimmt

    • Vor 3 Monaten

      Das liegt in dem Fall daran, dass ich glücklicherweise kein Depri-Kid bin. Bin aber trotzdem offen für "traurige" Musik im weitesten Sinne. Aber langweilig sollte es halt nicht sein. Vielleicht ist der Unterschied, dass denen, die wirklich Depri sind, das dann auch egal ist.

      Womit Du am Ende Recht hast - es aber nichts daran ändert, dass ich persönlich der Musik nichts abgewinnen kann.

    • Vor 3 Monaten

      Hast du überhaupt reingehört? Bladee mag vieles sein aber ganz bestimmt nicht langweilig. Experimenteller und eigenständiger kann ein Sound nicht klingen. Und als depri würde ich seine Musik auch nicht bezeichnen. Klar hat das ganze eine gewisse Melancholie in sich aber depri ist dass echt nicht.

    • Vor 3 Monaten

      Natürlich habe ich reingehört und mir damit meine Meinung gebildet. Ein Gegenbeispiel von "Depri-Musik", die ich nicht langweilig, zumindest weit innovativer finde wäre "Glitch Princess" von Yeule. Aber Geschmäcker sind verschieden, und wenn dich Bladee abholt, dann passt das schon.

    • Vor 3 Monaten

      Alter Boomer hier, der nur noch bei Laut vorbeiguckt, um sich zwischenzeitlich von Herrn Gölz weiter desillusionieren zu lassen hinsichtlich neuer Errungenschaften, wie man mit einem fraglos vorhandenen Intellekt, der auf post-postmodernen Nihilismus trifft, noch dem banalsten von irgendeiner schlecht programmierten KI zusammengecopypasteten Trap-Standardkram eine Relevanz vortäuschende Rezension spendieren kann. Im besten Fall sind das wilde Meisterwerke postfaktischer Fabulierkunst.

      In diesem Fall fiel beim Probehören die erwartete Diskrepanz zwischen Rezi und Musik aber sehr milde aus. Das ist doch musikalisch gar nicht so furchtbar weit weg vom Synthpop der 80er? Da gibt es echte Hooks mit funktionierenden Harmonien, groovige Passagen und Ansätze von Songwriting, das über sich auf einem Grundton beziehende kurze Loops mit maximal zwei Halbtönen Spannweite hinausgeht.
      Und das kommt von jemanden, der sich echt fragt, wie die Shazam-Algorithmen eigentlich 99,9 % aller Drake-Tracks und seiner ca. 12 Milliarden Epigonen an lustlosem One-Note-Geseier auseinanderhalten können.

    • Vor 3 Monaten

      Bitte beleidige die New Romantics mit diesem Vergleich nicht.

  • Vor 3 Monaten

    Jepp. Ist wirklich öde.

    Freue mich auch darauf, wenn der Low-Fi-Minimalismus endlich mal aufhört, der in aller Regel einfach null Gefühle transportiert. Auf diesen Beats kannste ne Hymne über geilen Sex oder eine Ballade über den Tod der Mutter rappen, und es macht keinen Unterschied. Langeweile, gespielte Unbetroffenheit von allem, Metaspulen von Ironie sind vielleicht gar nichts anderes als langweilig. Nur so ne Idee.