Auf die Produktivität dieser Combo aus Melbourne ist sicher so manche Band neidisch. In nicht einmal einem Jahrzehnt schmeißen King Gizzard & The Lizard Wizard mehr Alben auf den Markt als einige Acts, die zwanzig, dreißig Jahre länger unterwegs sind. Und das beste: Qualitativ gibts bei dem …

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  • Vor 6 Monaten

    Von King Gizzard reden ja gerade fast alle in meinem erweiterten Subkulturenbekanntenkreis... Mein Brudi hat mich aber zu King Buffalo aus NY State mitgenommen... Haben hier kein Profil, trotz zweier im letzten Jahr veröffentlichten Alben und einem weiteren, das noch diesen Sommer kommt, keine Rezi hier...

    ...jedenfalls kamen wir gerade eben aus dem Wiesbadener Schlachter gestolpert wo sie ihre aktuelle Deutschland-Tour begonnen haben. Mein lieber Exoplanet... Die sind zu dritt, machen mit Korgs, Soundscapes und Pedal-Overkill locker Atmosphäre für 7 Bandmitglieder und alle Menschen, die die verträumt melodischen Aufbauten von Tool, Oceansize oder auch mogwei who? xD lieben, aber keinesfalls auf den staubtrockenen Groove oder die Riffwalzen klassischer Desert- oder Stoner-Rock-Granden wie bspw. Kyuss, Monster Magnet und Baroness verzichten können werden von King Buffalo echt zur vollsten Zufriedenheit bedient.

    War mir vorm Konzi heute völlig unbekannt und nach der Erfahrung gleich Mal Instant Top 20 Live-Erlebnisse. Lange auch nicht so spezifisch in meinem Geschmack abgeholt worden von einer mir unbekannten neuen Band - absolute dringende Austest- und Kaufempfehlung für alle, die sich durch den o.g. Stil- und Referenzmix angesprochen fühlen. Und Red. bitte Mal ne Rezi zu den 3 Herren gleich nach VÖ der Everything Everything-Rezi ca. 2069, hm? Danke. :)

    • Vor 6 Monaten

      kannte ich gar nicht. top, danke! eine der besten empfehlungen der letzten jahre hier... hör mich erst in die disko ein, aber burning ist ja sowas von ein geiles prog stoner brett

    • Vor 6 Monaten

      Bin ebenfalls noch am Anfang der disko, Brudi meinte aber schon richtigerweise, dass die sich aus fast schon bluesig dezenter Instrumentierung über 3 Alben langsam aber stetig zu diesem Stoner-Prog-Monster entwickeln, das sie auf den beiden Alben aus letztem Jahr und wahrscheinlich dann wohl noch mächtiger auf der demnächst erscheinenden Platte entfesseln.

      Wäre sicher skeptisch gewesen, ob sie ihre atmosphärischen Albenversprechen live zu dritt wirklich einlösen können, aber Wiesbaden hat da alle Zweifel ausgeräumt - gerade das Looptrack-Game des Gitarristen/Sängers... da ist einfach jede Spur vom Album auch live präsent, selbst seine zweistimmigen Soli... Einfach nur mitreißend, auch wegen der Spielfreude der anderen beiden auf technisch bemerkenswertem Niveau.

      Sie sind aktuell noch einige Dates im deutschsprachigen Raum am spielen und ich kann nur sagen, dass ich für nen Ticketpreis von ca. 20€ (Schlachthof WI, je nach Venue evtl. paar €s mehr...) schon viele Jahre nicht mehr so ne in vielen Punkten voll überzeugende Liveshow von einer Band erlebt hab. Mein Bruder und ich haben tags drauf gleich beschlossen, Tickets für ihrn Gig Anfang August in KA zu organisieren.

      Freut mich, dass es dich gefunden hat und anspricht! :)

    • Vor 6 Monaten

      Sehr guter Tip mal wieder. Scheitern aber trotz größerer Finesse wie die Kollegen von Prisma dann dennoch auch spätestens am stimmlichen und Songwriting-Part im Tool-Vergleich. Kyuss ist auch 'ne sehr großzügige Referenz. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass die live sehr gut reingehen. Auf Kopfhörern bleibe ich aber eher bei ausgewählten Perlen von King Gizz.

      Grüße gehen raus

    • Vor 6 Monaten

      Gebe dir bzgl. stimmlicher Qualitäten recht - das ist mir live schon auch aufgefallen, dass er kein Maynard ist (der er aber auch nicht sein will, imo), jedoch das, was er auf dem Alben macht, das bekommt er live auch uneingeschränkt hin. Im Songwriting steeckt schon unglaublich viel Entwicklung vom Debut bis zu den Platten aus letztem Jahr. Meinte auch bzgl. der Tool-Referenz eher, dass die melodischen Parts schon immer mal wieder an Tool erinnern, jedoch für sich selbst betrachtet - so geschickt mit dem Restsong verwobene Leitmotive wie bei dem L.A.-4er suchst Du im Moment bei King Buffalo häufig noch vergebens.

      Und zur Kyuss-Referenz hat sicher beigetragen, dass ich sie erst mal live gesehen hab bei einer Show, die die Band im Nachhinein selbst als außergewöhnlich gelungenen Tourauftakt beschrieb. Gewöhnlich läuft's bei mir wie den meisten ja andersherum und in der Reihenfolge gehört sind sie schon eher im Feld guter bis herausragender Stonerbands wie bspw. OM anzusiedeln als bei den Desertrock-Genregründern. Dass sie jedoch live noch so viel mehr Druck, Groove und Riffgewalt in ihre Kompositionen zu bringen wissen, dass es mir in dem Moment die Kyuss-Referenz entlockt sehe ich aber als zusätzliches Qualitätsmerkmal für King Buffalo. ;)

      Viele Grüße zurück!

    • Vor 6 Monaten

      Bitte nicht vergessen, daß die Kyuss- und Stoner-Anleihen vielleicht mal auf ein paar Platten auftauchen. Sie haben insgesamt 20 Stück geschrieben, darunter war halt auch Jazz, Boogie, Pop, Hip-Hop usw.

      Was die Band so auszeichnet ist, daß sie eben nicht wie jede dahergelaufene Rockband ein Pferd komplett totreitet!

    • Vor 6 Monaten

      @Ragi: Bitte nicht nur die letzten zwei Zeilen jedes Posts lesen, hm? Danke!

    • Vor 6 Monaten

      Mehr als zwei Zeilen haste aber nicht geschrieben :)

    • Vor 6 Monaten

      Insofern sich das nur auf meinen letzten Kommentar bezog, wollte ich dir damit nur eine Hilfestellung geben ;)

    • Vor 6 Monaten

      Lieb von Dir!

      Jedenfalls: Warte mal ab, was aus der relativ gewöhnlichen Frühphase später wurde! Im Moment eine der Handvoll Bands, die Rockmusik endlich mal den Stock ausm Arsch ziehen.

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      Diggi, wir reden hier über King Buffalo, die leider noch kein Profil und keine Rezi auf laut.de haben, weswegen ich den Tipp hier zu King Gizzard gepackt hab, da die eh gerade in vieler Munde sind und sich deren Fanbase u.U. auch mit King Buffalo anfreunden kann.

      Werde das Gefühl nicht los, dass Du Valle hier gerade eine Band empfiehlst, die er bereits allzu gut kennt und zu der er nach ner Hörprobe bei King Buffalo nun wieder zurückkehrt, denn anders interpretiert machen deine Einwürfe im Fred irgendwie gerade nicht so wirklich Sinn für mich...

    • Vor 6 Monaten

      Ich meine es ergibt Sinn. Sie fangen beide mit King an. Und King Crimson war dem Doc nicht gut genug.

    • Vor 6 Monaten

      Infame Unterstellungen ma wieder, hab doch geschrieben, dass ich es v.a. aufgrund der mMn momentan häufig angepriesenen und weiterempfohlenen King Gizzard zu denen gepackt hab. :D

      Mit der Fanbase von King Crimson könnten sicher auch leicht Überschneidungen entstehen, denke aber, dass hier und zumindest momentan schon noch 3-5 mehr Musik-Geeks pro Monat aufs KIng Gizzard- als aufs King Crimson-Profil klicken...

    • Vor 6 Monaten

      So Ragi, dann wollen wir doch mal wenigstens deine Top 20 an KGLW-Songs haben :D