Madonna verteidigt auf ihrer Homepage in einem offenen Brief die Adoption des malawischen Jungen David Banda durch sie und ihren Mann Guy Ritchie. Demnach habe sie, wie jeder andere Adoptionsanwärter auch, die gleichen Formalitäten und Prozeduren durchlaufen müssen.
London (tim) - Madonna veröffentlichte gestern auf ihrer Homepage einen offenen Brief, in dem die Adoption von letzter Woche verteidigt. Darin wehrt sie sich gegen die vielen Vorwürfe und Anschuldigungen, die ihr in den letzten Tagen von afrikanischen Verbänden und Menschenrechtsorganisationen entgegen gebracht wurden, nachdem sie ihr Adoptivkind David Banda aus Malawi nach London ausfliegen ließ.
Vor allem die Vorwürfe, dass sie als Superstar eine Sondergenehmigung in Adoptionsangelegenheiten bekommen habe, bestreitet sie vehement. Sie habe wie alle anderen Adoptionsanwärter auch die gleichen Formalitäten und Prozeduren durchlaufen müssen, was einige Monate Zeit in Anspruch genommen habe. Jedoch seien das ihre persönlichen Familienangelegenheiten, über die sie in der Öffentlichkeit eigentlich nicht sprechen wolle. Nun habe sie erstmal eine 18-monatige Probezeit, bis die Adoption endgültig unter Dach und Fach sei.
In dieser Zeit wolle sie ihrem dreizehnmonatigen Sohn David die Chance geben, in einem behüteten Elternhaus aufzuwachsen. Davids Mutter war kurz nach seiner Geburt gestorben, woraufhin der Vater das Baby im Waisenhaus abgegeben hatte. Madonna hat bereits zwei leibliche Kinder, die neun Jahre alte Lourdes und den sechsjährigen Rocko von Ehemann Guy Richie.
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