Die 1980er waren wahrlich nicht leicht für die großen Acts der vergangenen Jahrzehnte. David Bowie, Tina Turner, Stevie Wonder, Yes oder Elton John, sie alle scheiterten künstlerisch am neuen Sound. Manche von ihnen schliffen sich die Kanten ab und bedienten das aalglatte Yuppie-Jahrzehnt mit einer …

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  • Vor 2 Monaten

    Daß Queen besonders in den 80ern grausam waren, ist geschenkt. Bei Bowie darf man aber nur teilweise zustimmen. Neben "China Girl", "Let's Dance" usw. wurde er in der Zeit nämlich experimenteller als je zuvor. Mal von so eher seichten Songs wie "Heroes" abgesehen, ist seine Eno-Phase absolut seltsam, unkonventionell und bedrückend - gar nicht der aalglatte, sterile Kram der anderen Beteiligten da oben.

  • Vor 2 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 2 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 2 Monaten

    Was das Album "The Miracle" betrifft dem kann dem Autor nur zustimmen, aber ich verstehe trotzdem die Bewertung von 2/5 Sternen nicht ganz für diese Box, da immerhin die CD-Nr. 2 das Herzstück darstellt und wie der Autor schon festgestellt hat, es eigentlich das bessere Album sei.

    • Vor 2 Monaten

      Ich verstehe deinen Ansatz. Ja, die zweite CD wäre das bessere Album, wenn es denn in diesem Stil fertig produziert wäre. Dennoch wären es dann immer noch die selben Songs.

  • Vor 2 Monaten

    Traurig, dass man eine der größten Bands so zerreißen muss. Die Box richtet sich an Menschen, die der Nostalgie wegen sich an alte Zeiten zurückerinnern wollen. JEDER kennt Queen, also ist die Bewertung ziemlich überflüssig. Etwas zu bewerten, das jeder kennt, halte ich für ziemlich albern. Da kann sich schließlich jeder selbst eine Meinung zu bilden und man muss keinen Bildungsauftrag erfüllen, indem man anderen etwas Neues vorstellt und dazu seine Meinung abgibt.

    • Vor 2 Monaten

      Das Album kennt aber nicht jeder. Es ist immerhin neben Hot Space und Jazz das schlechtes Studio-Album von Queen. Die Intention Rock und Pop zu verbinden ist völlig gescheitert!

    • Vor 2 Monaten

      Ich bin mir sehr sicher, dass ich die Band (bis auf Taylors Schlagzeugsound) nicht zerrissen habe. :)

    • Vor 2 Monaten

      Allein das Wort "Rohrkrepierer" passt meines Empfindens nicht in einen Zusammenhang mit einer Platte oder einem Song. Es ist ein herabwürdigendes Wort, das die Arbeit hinter einem Song oder einer Platte in keinster Weise würdigt. Natürlich ist Musik Geschmackssache, jedoch wirken die Aussagen in diesem Artikel wie allgemeingültige Tatsachen und nicht eine persönliche Einschätzung. Etwas überheblich wie ich finde.
      Auch über 30 Jahre nach Erscheinen der Songs eine Review zu schreiben, halte ich für sehr kurios. Die Bewertung der Box hätte ich verstanden, aber darauf wird kaum eingegangen.
      Jedoch ist das natürlich Ansichtssache.

    • Vor 2 Monaten

      Da mir die Box nicht vorliegt, sondern nur die Deluxe Version, kann ich auch nur diese bewerten. Mein Job ist es meine Meinung zu einem Album zu sagen. Es spielt dabei keine Rolle ob alt oder neu. Die Meilensteine hier sind doch auch etwas schönes, oder?

  • Vor 2 Monaten

    Ich muss wahrlich geschmacksverirrt sein, denn ich finde "The Invisible Man" großartig. Ansonsten ist das hier eine durchschnittliche Platte, mein ich.

    • Vor 2 Monaten

      The Invisible Man ist definitiv einer der schrecklichsten Queen-Songs. Und davon sind auf dem The Miracle Album vier weitere schrecklichen Nummer vorhanden (Party, Khashoggi’s Ship, Rain must fall und My Baby does me). Einzig I want all und Was it all worth it sind richtig gute Songs, der Rest (The miracle, Breakthru und Scandal) ist sogar für Queen unterdurchschnittlicher Radio-Pop.

  • Vor 2 Monaten

    Queens größte Stärke - ihre Vielseitigkeit - ist scheinbar auch ihre grösste Schwäche, denn die große Auswahl an verschiedenen Musikstilen ist wohl verschwendet an Leuten mit einem engen Musikgeschmack - wie man hier am Reviewer sieht. ^^

  • Vor 2 Monaten

    Hatte immer Mühe mit diesem Album. Was it all worth it und I want it all sind toll, dan kommt viel Durchschnitt und mit Kashoggi und Party zwei lausige Tracks.

  • Vor 2 Monaten

    Verzichtbare Stücke gehörten bei Queen irgendwie immer dazu. Unter dem Strich ist „The Miracle“ für mich jedoch das beste Album der Spätphase. Es strotzt vor Energie und Kreativität, auch wenn sich hier und da der 80‘er Zeitgeist in der Produktion zu sehr niederschlägt und Songs schlecht altern lässt. Wo „Party“ noch als Queen-typischer Gag durchgeht, sind „My baby does me“ und „Rain must fall“ leider nur entsetzlicher Müll. Das Demo „I guess we’re falling out“ und das restaurierte „Face it alone“ lassen erahnen, was da noch möglich gewesen wäre. Großartig auch „Breakthru“ mit echtem Bass und echten Drums, das eine Idee vermittelt, wie Queen Ende der 80‘er hätten live klingen können.

  • Vor 2 Monaten

    Bis zu dem 1978 erschienenen Album „Jazz“ hatten Queen eine bis zur Brillianz glänzende Diskographie. Anschließend erfolgte bis zum letzten kreativen Höhepunkt „A Kind of Magic“ ein Durststrecke die danach bis zum Ende der Band fortgesetzt wurde.

    • Vor 2 Monaten

      Hot Space ist ein guilty pleasure von mir. Kann verstehen dass das Album gehasst wird. Aber irgendwas hab ich dran gefressen

    • Vor 2 Monaten

      find ich im Ansatz nicht dumm geschrieben.... die frühen Alben waren "runder" und als Gesamtwerke toll - später war einfach recht viel Füllwerk dabei, aber wenn man sich die Setlists der Konzerte anschaut - eben viel gutes Zeug (also für die Fans)

  • Vor 2 Monaten

    Queen, die meistgehörte Band auf den Streaming Plattformen. Zumindest einigermaßen gemocht von den Einen, sehr gemocht von den Anderen bilden sie dann doch eine gewisse Schnittmenge zwischen den Gefilden. Dazu haben natürlich die Klasse 70er Alben beigetragen, sowie die Hits in den 80ern. The Miracle zählt sicher nicht dazu. Party ist gurkig; Kashoggi wirr und unsinspiriert. Das darauf folgende Titelstück setzt dann Queen-typische Stilelemente gekonnt und passend zu diesem Machwerk uninspiriert ein. I want it all klingt wie ein Relikt aus der The Works Zeit. Aber bei diesem Stück Musikgeschichte kann jeder Rückgriff auf vergangenes nur ein Gewinn sein. Invisible Man ist dann auch eingängig mit stumpfen Synthi Beats. In diesem Umfeld auffällig, auf anderen Queen Alben ein Skipper. Breakthru ist für mich das Highlight des Albums. Das Synthi-Gewurste wird geschickt genutzt um die ganz gute Hookline nach vorne zu bringen. Rain must Fall klingt wie ein Alphaville 80er Jahre Popsong, so mittel halt. Der Rest ist dann auch zum weghören.