Zum Beginn dieser Review verlangt es der Anstand gegenüber der Musik selbst zu betonen, wie schrecklich selbstgefällig und faul "CMFT" von Corey Taylor war. Dieses Machwerk verwunderte umso mehr, als dass Slipknot mit "We Are Not Your Kind" kurz zuvor zwar zum wiederholten Male kein Meisterwerk schufen, …

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  • Vor 4 Monaten

    "Hier erkennt man aber am deutlichsten, dass er sich von einem Sänger, dessen dickstes Instrument im Werkzeugkasten verlorenging, in eine andere, konstruktivere Richtung weiterzuentwickeln."

    "versucht" am Satzende in der Schnappatmung verlorengegangen? :)

    Werde in jedem Fall mal rein hören, erwarte aber weniger Überraschungen als der Autor. Dass sie komponieren und wenn sie wollen, dann auch mal ganz als erwartet, können, ist ja seit "Vol. III: The Subliminal Verses" so weit klar.

  • Vor 4 Monaten

    " (...) als dass Slipknot mit "We Are Not Your Kind" kurz zuvor zwar zum wiederholten Male kein Meisterwerk schufen, aber durchaus überraschend weiter erfolgreich dagegen ankämpften, langweilig zu werden."

    Wenn es ein Meisterwerk von Slipknot gibt, dann ist es We Are Not Your Kind und wenn es ein Albung von Slipknot gibt, das viele Überraschungen bietet und wenig Langeweile ausstrahlt, dann ist es We Are Not Your Kind. Zugegeben, ich bin spät eingestiegen, was Slipknot angeht, da ich die Aufmachung bis heute ein wenig albern finde, was mich lange fern gehalten hat. Daher ist die Geschichte mit "Iowa" etc. für mich nicht ganz so greifbar. Aber den o.g. Auszug finde ich schon sehr erstaunlich. Das hätte man eher über .5 The Gray Chapter sagen können und vermutlich, morgen wird man's hören, über dieses hier. Finde ich völlig unverständlich.

  • Vor 4 Monaten

    An zwei Stellen in der Rezension wird speziell Mick Thomson erwähnt.
    Ernstgemeinte Frage: Woher weiß der Autor der Rezension welche Gitarrenparts von Thomson gespielt wurden?

    • Vor 3 Monaten

      Vll weil Jim Root einfach generell keine großen Soloparts etc. hat sondern halt gemäß seiner Rolle einfach nur Rhythmusgitarrist ist?

    • Vor 2 Monaten

      Ist halt Käse. Die solieren beide, wenngleich das Gewicht zuweilen etwas mehr bei Thompson liegt. Haben sie in Interviews und Clinics auch immer wieder bestätigt.

  • Vor 4 Monaten

    Ich stelle mir gerade vor, wie geil das Album hätte werden können, wenn man den Songs, wie im Falle von "Yen", einfach vernünftige Refrains spendiert hätte. So ist es mal so, mal so, ein auf und ab. Da greife ich lieber zum Vorgänger, der ein Schritt in die richtige Richtung war, auch wenn er nicht gleich gezündet hat.

  • Vor 4 Monaten

    Wie es zu erwarten war, nach den Vorab-Singles. Schlechter als der Vorgänger, aber in Ordnung. Die Idee mit Adderall ein Quasi-Intro a la "My Pain" vom letzten Album als FirstTrack voranzustellen ist ganz nett. Die Mitte verflacht etwas, was schade ist - hier hätte man sich vielleicht etwas Zeit lassen sollen, vielleicht war die Auswahl nicht so hoch. Zumindest fällt es im Gesamtkonzept nicht so sehr negativ ins Gewicht, da traditionell das Ende wieder etwas anhebt. Einiges erinnert schon an den Vor-Vor-Gänger bzw. eine Resteverwertung von The Gray Chapter (z.B. "H377"). Wenn eine Single (mit) das Highlight auf einem Album darstellt, ist das mE kein gutes Zeichen. Aber "Yen" und "Medicine For The Dead" setzen sich schon deutlich ab.
    "De Sade" und "Finale" sind respektable, überdurchschnittliche Schlusspunkte, die von der Erwartung her eigentlich selbstverständlich sind.

    3/5

    Schade, wäre auf jeden Fall mit mehr Geduld und Spucke auch mehr drin gewesen.

  • Vor 4 Monaten

    Live sind die natürlich genial, aber das neue Album hat irgendwie so gar nichts neues oder unerwartes mehr. Beinahe langweilig. Früher wäre ein neues Slipknot-Album etwas gewesen, auf das ich mich gefreut hätte, ein Event... mitterweile ist mir da das must-have-Gefühl komplett verloren gegangen. Ich nenne das jetzt einfach mal den Parkway Drive-Effekt. Egal, wird sich sicherlich trotzdem wie geschnitten Brot verkaufen.

    • Vor 3 Monaten

      Echt? Ich fand We are not your kind echt ziemlich interessant und wirklich gut gemacht. Vor allem im Unterschied zum Vorgänger. Da hatte ich noch das Gefühl es gibt eigentlich gar keine richtige Slipknot DNA mehr und der Eindruck war bei WANYK komplett weg. Als hätten sie sich als Band musikalisch neu gefunden.

  • Vor 4 Monaten

    "Adderall" könnte auch ein Elbow-Song sein. Finde ich im Gegensatz um Rest ziemlich spannend.

  • Vor 4 Monaten

    Kommt mir ein bisschen lieblos und uninspiriert vor. Hive Mind geht gut, aber der Rest, naja.

  • Vor 4 Monaten

    Was für ein geiles Album, 5 Sterne, einfach genial.

  • Vor 4 Monaten

    Menschen, die Slipknot hören, tragen auch im tiefsten Winter kurze Hose und Band-Shirt. Das tun sie, um härte zu demonstrieren, die ihr Musikgeschmack impliziert.

  • Vor 3 Monaten

    Das neue Album ist natürlich mal wieder uninteressant aber immer noch Meilen besser als das grottige Solodebut "CMFT" vom albernen Corey Taylor.
    Hat dieser sich eigentlich inzwischen zu seiner Mitarbeit an "Nostalgia Critic's The Wall" geäußert bzw. das irgendwie erklärt oder entschuldigt?
    Das ist immerhin locker das beschissenste und unlustigste Schrottalbum des bisherigen Jahrtausends.

  • Vor 3 Monaten

    Ich habe doch tatsächlich die Lust gefunden, mir die Songs mal alle anzuhören, und es war die reinste Zeitverschwendung.
    Noch nie war diese Band so bisslos. Kaum zu glauben das ich früher noch dachte, All Hope is Gone wäre das mit Abstand uninteressanteste Album ihrer Diskographie. Aber seit der letzten Platte unterbieten sie dieses überbewertete spät-2000er Kitschwerk mit jedem Release aufs Neue.

    Eigentlich sind alle die nicht entweder mittlerweile aus der Band geworfen wurden und/oder gestorben sind zu bitteren, unsympathischen durchschnittlich amerikanischen Boomern verkommen, die sich mit ihrem heutzutage imo komplett aus der Zeit gefallenen 90s Edge ein kreatives Grab schaufeln.

    Es ist nie schön, das über Künstler zu sagen, aber diese Leute hatten größeres kreatives Potential als sie noch viel zu viele Drogen in einem Trailerpark in Iowa genommen hatten.

  • Vor 3 Monaten

    Finde das Album tatsächlich nochmal stärker als We are not your kind. Viel baut dabei auf We are not your kind auf, aber sie entwickeln ihren Stil wieder in eine emotionalere Richtung weiter ohne an diesem düsteren Grundton zu verlieren. Dazu kommt meiner Meinung nach das beste musikalische und rhythmische Gerüst seit Vol. 3. Gerade Hive Mind ist was das angeht ein absolutes Brett.