27. September 2004

"Aggro Berlin finden wir super"

Interview geführt von

Nach einer Nacht im Nightliner trafen wir Smudo und Andy Y. im Vorfeld des Headliner-Auftritts der Fantastischen Vier beim diesjährigen Southside-Festival. Trotz der Strapazen verbrachte das Duo einen Teil seiner Zeit mit uns. Und obwohl Smudo statt einem Pressetermin wahrscheinlich lieber Runden mit seinem rapsölbetriebenen Renn-Beetle gedreht und sich Andy Y. gerne im Studio auf Soundreise begeben hätte, standen sie bereitwillig Rede und Antwort.

Was erwartet uns in diesem Jahr live von den Fantastischen Vier? Gibt's im Zuge der neuen Platte auch Neuerungen auf der Bühne?

Smudo: Nach der Unplugged-Show sind wir jetzt wieder im alten Set-up unterwegs, d.h. mit Sample-Station und anderen Musikern. Beispielsweise haben wir zwei Sängerinnen und einen neuen Gitarristen. Momentan arbeiten wir aber noch mit der zweiten Besetzung, weil die Kernband mit Sarah Brightman auf Welttournee ist.

Ihr seid, wenn man so sagen darf, nicht die einzigen Old School-Hip Hopper, die nach einer längeren Auszeit Alben veröffentlichen, die Beastie Boys beispielsweise oder auch Cypress Hill. Könnt ihr mit deren Rückkehr etwas anfangen?

Andy Y.: Die neue Beastie Boys haben wir vor unserem Test-Gig in Solingen laufen lassen. Sie sind ziemlich back to the roots gegangen, was ich im Prinzip nicht schlecht finde.

Smudo: Cypress Hill interessieren mich nicht so, höchstens live. Die Beastie Boys hab ich mir über iTunes gekauft. Fand es ganz okay, bin aber ein bisschen enttäuscht. Ich habe nach sechs Jahren Pause etwas mehr Abwechslung erwartet. Gerade das war immer ihr Qualitätsmerkmal, das fehlt. Die größten Rapper sind sie zwar nicht, aber tolle Hip Hop-Musiker, finde ich. Jetzt sind sie mir zu arg auf dem Rapding hängen geblieben, quasi ihrer schwächsten Disziplin.

Ihr habt doch das einzige Deutschland-Konzert der Beasties vor kurzem in Berlin gesehen. Hat sich dein Eindruck live bestätigt.

Smudo: Da haben sie 45 Minuten lang gar nicht viel vom neuen Album gespielt. Sie sind gute Performer, aber ohne ihren DJ wär das nix gewesen. Sie haben genug Knaller, Hip Hop-Kracher und Jump around-Stücke, um so ein Konzert voll zu machen. Insofern hat das partymäßig einen guten Eindruck hinterlassen. Ein Stück war fantastisch, da hat der DJ per Quickmix einen Beat mit Breaks so schnell und präzise kreiert, dass man dachte, das ist tatsächlich ein Stück. Das Fachpublikum war natütlich total begeistert.

Als alte Hasen können die Fantas also nichts mehr von den Beastie Boys lernen?

Smudo: Nein, das waren aus unserer Sicht ganz gewöhnliche Marketingmethoden: ein kleiner Gig vor ausgewähltem Publikum, Presse und Fans - das ist normal. Erstaunlich auch, ein Bekannter von mir, der Fotograf ist, war beim deutschen Foto-Call der Beastie Boys dabei. Da durfte jeder zehn Minuten fotografieren. Das würde ich niemals machen, das ist viel zu gefährlich, gerade wenn man so um die 40 ist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, unvorteilhaft abgebildet zu werden. Da könnten sie was von uns lernen (lachen).

Kommen wir wieder zu euch ...

Andi Y.: Ach.

Ihr habt ja ähnlich lange pausiert ...

Smudo: Richtig, aber ein Jahr weniger als die Beastie Boys (grinst).

Okay, sorry. Jedenfalls seid ihr extra nach Österreich gegangen, um euch sozusagen wieder einzugrooven ...

Andi Y.: Ja, in Egg.

Smudo: Genau, in Vorarlberg. Wir sind Jahre lang nicht mehr gemeinsam im Studio gestanden. Auf der Bühne zwar schon, aber zusammen wieder richtig kreativ zu arbeiten, das hat ne Weile gedauert. Andi war zudem noch mit seinem Soloalbum beschäftigt. Thomas, Michi Beck und ich haben die ersten Vorarlberg-Sessions gemacht, dann haben wir produziert und am Ende die kreative Session mit einem Vier-Mann-Ausflug abgerundet. Das ist sehr schön, denn man hat nur die Handys dabei, die Landschaft und sich und die Instrumente. Wir gehen einkaufen, kochen, essen, trinken 'en Schnäpsle', dann wird Musik gebastelt, über Texte diskutiert und philosophiert, man redet über seine eigene Gefühlswelt, freut sich aneinander oder streitet sich - all das ergibt ein soziales Ding, das es ermöglicht, gemeinsam was Musikalisches zu machen.

Hat sich da was im Vergleich zu früher verändert? Braucht ihr vielleicht länger, um auf einen gemeinsamen Punkt zu kommen?

Smudo: Mit Sicherheit. Auf einen Punkt zu kommen, vielleicht nur, weil wir an verschiedenen Ort leben und mehr Zeit brauchen, uns zu synchronisieren. Beim musikalischen Arbeiten, beim Texten brauchen wir deshalb länger, weil wir schon so viel gemacht haben und es jedesmal besser machen wollen ...

Andi Y.: Die Erfahrung macht's nicht einfacher. Sie lehrt einen hauptsächlich über die Dinge, die nicht funktionieren (lacht).

Smudo: Man nimmt sich Sachen vor, die schwer sind, an denen man wirklich viel länger dran feilen kann - so geht's mir textlich.

Andi Y.: Dafür kommt dann auch ein anderes Level an Textqualität raus. Das merkt man dem neuen Album an. So lange hat noch keine Platte gebraucht. Allein der Schreibprozess, mit der gedanklichen Vorarbeit haben sich die Jungs über zwei Jahre beschäftigt. Produziert war es schneller. Ich hab mich in der Zwischenzeit mit meiner Extrem-Technik befasst - auch eine Art von Challenge. Aber was am Ende rauskommt, was den Erfahrungsfilter passieren darf, hat dann wirklich Kraft.

Smudo: Und die Klischees, die du selbst gemacht hast, willst du nicht wiederholen. Allein die Single "Troy". Wir sitzen vor unserem Repertoire, haben vielleicht so an die acht Songs und brauchen eine Single. Mit was können wir überhaupt zurückkommen? Da haben wir eine Liebesgeschichte ... aber ein Liebesrap ist das outeste, was es gibt. Das hat jeder, inklusive uns, schon oft genug gemacht, von Oli P. bis Curse, von Pop bis Hardcore. Das geht nicht. Da muss was Anderes her. "MFG", ein Zyklussong. Gibt's auch schon. Weil wir aber viele Sachen schon geschrieben haben, sind das Abwandlungen davon. Das Rad neu erfinden, geht eben nicht. Und so braucht man länger, um einen Weg zu finden, der einem anders genug erscheint.

Gab's bei "Viel" dann eine ähnliche Aufbruchsstimmung wie bei "4,99", wolltet ihr es sozusagen noch einmal wissen?

Smudo: Weniger, bei "4,99" war's ein bisschen frustrierter. Ich weiß gar nicht warum, vielleicht weil wir da alle mehr im Sprung in ein neues Leben waren, mit dem Wegziehen und so. Jetzt ist es eher mit guter Laune und Feiern verbunden. Hat sicher auch mit dem Alter zu tun. Um die 30 bist du noch eher im Wandelprozess vom 20- zum 30-Jährigen begriffen. Man sagt: "Die Welt ist scheiße. Ich will das ändern oder leide darunter." Ab 30 wandelt sich die Wertevorstellung in ein: "Ich bin ich, ich weiß viel von mir, und wie gestalte ich die Welt um mich herum, damit es mir gut geht". Bei Männern kommt das mit 35, sagt man, bei Frauen schon mit 30. Der 35-jährige Mann sagt: "Irgendwas muss passieren, irgendwas muss mit 35 passiert sein." Das ist ne viel lockerere Perspektive. Uns kümmert das nicht mehr so sehr, ob irgendwas Hip Hop ist oder wie einer das findet. Wir sind da wesentlich verspielter und das hört man dem Album auch an.

Dann steht ein Song wie "Troy" also nicht für eine Art musikalischen Ehrgeiz, den Status Quo als beste oder erfolgreichste deutsche Hip Hop-Band zu zementieren?

Smudo: Das war eher so die Idee, die Comeback-Situation in einer Liebesgeschichte zwischen uns und den Fans zu thematisieren. Eigentlich kann ich dir gar nicht sagen, was wir mit der neuen Platte wollen. Wir haben keinen anderen Job gelernt, wir können ihn ganz gut, es macht Spaß, die Leute mögen uns und er wird gut bezahlt (lacht).

Andi Y.: Ja, ganz subjektiv vielleicht was vom Besten, was wir halt machen können. Ich könnte auch einen auf Tankwart machen, aber höchstwahrscheinlich wäre ich ein ganz beschissener Tankwart (lachen). Was Innovatives machen wollten wir aber schon immer, deshalb sind wir damals auch mit der ach-so-neuen-Hip Hop-Musik losgezogen und nicht mit Rock oder sonst irgendwas anderem. Das Experiment hat uns immer gereizt und das machen wir auch weiter.

Smudo: Es ist ja auch ein Experiment, sich die Hausaufgabe zu stellen: "Wollen wir noch ein neues Album machen? Ja!"

Heute spielen Club, Dance und Elektro eine große Rolle im Hip Hop. Bei Fourmusic signt ihr auch Elektroacts. Schlägt sich das im Sound eures neuen Albums nieder?

Smudo: Ja, das beeinflusst uns schon. Die Frage ist aber schwer zu beantworten.

Andi Y.: Insgesamt ist es ein bisschen melodiöser und tanzbarer.

Smudo: Stimmt, da wir uns gut fühlen und lockerer sind, ist die Platte witziger, heiterer und tanzbarer. Inwiefern da neue Soundeinflüsse reinspielen, kann ich gar nicht sagen. Direkt beeinflusst mich momentan nicht so viel, eher indirekt. Es könnte natürlich sein, dass die große globale Musikbewegung ohnehin mehr in Richtung Tanzen geht, was in rezessiven Zeiten oft so ist.

Andi Y.: Schwermut muss jetzt nicht sein, ist schon genug da.

Dann kann man "Troy" soundmäßig also als Vorboten des neuen Albums bezeichnen?

Smudo: Wir, als die Macher des Albums, würden davon natürlich total abraten (lacht). Aber wenn man will, kann man das ein bisschen so verstehen. Es wird gesungen und getanzt. Wir haben aber auch melancholische Songs drauf.

Andi Y.: So um die Mitte des Lebens-Songs (lachen).

Smudo: Wir neigen momentan in der Regel zum Witz, zum guten Gag.

Wie in euren Anfangszeiten?

Smudo: Der Dramaturg mag das so bezeichnen. Allerdings mit dem Touch des Mittdreißiger-Intellektuellen.

Andi Y.: Lässt sich nicht vermeiden (lachen).

Ist das Joachim Witt-Zitat in "Troy" dann eine Hommage oder ein Gag? Oder einfach nur musikalisch kompatibel.

Smudo: Ein Gag (lachen), wir saßen bekifft rum und Thomas kam an mit: "Ich bin der troye Begleiter."

Andi Y.: Und der Gag hat super gepasst.

Smudo: Der Joachim freut sich aber, glaub ich.

Anfangs waren eure Texte oft lustig oder partymäßig, dann mehr selbstreflexiv bzw. philosophisch. Wenn du schon über Mittdreißiger sprichst - über was sollen die eigentlich rappen?

Smudo: Die Themen sind ganz klar ...

Andi Y.: Alt und trotzdem gut drauf - wie macht man das?

Eben, ist Älterwerden ein Thema?

Smudo: Älterwerden ist auf jeden Fall ein Thema. Wobei dummerweise immer zwischen Jungen und Älteren unterschieden wird, man aber nur den Älteren sagt, sie werden älter. Aber alle altern ja gleich schnell. Man könnte zum Beispiel sagen: "Ich habe jetzt einen Gutteil meines Lebens gelebt. Der hat mir ganz gut gefallen, was möchte ich gern noch machen, was hab ich verpasst oder bin ich da, wo ich hinwollte und was kommt jetzt?" Das geht auch vielen 20-Jährigen durch den Kopf. Insofern ist das ein Mainstreamthema und nur eine Frage der Perspektive. Ein anderes Thema ist, dass man dazu neigt, die Liebe zu etwas Größerem zu stilisieren, als sie ist und sich damit das tatsächliche Leben viel schwerer macht.

Andi Y.: Das kommt u.a. durch die vielen Filme und Bücher, die darum ein großes Drama machen. Ist ja auch ein großes Thema, aber man wird mit Idealen in einem Alter vollgestopft, ...

Smudo: ... in dem man hinterher hinkt ...

Andi Y.: ... oder in dem man versucht, diese Ideale real zu leben, obwohl diese möglicherweise gar nicht die eigenen sind. Und dann scheitert man.

Smudo: Da gibt's zwei Songs. Einer ist ein witziger Reggae-Song und heißt "Keine Lösung".

Könnte vielleicht Politik ein Thema sein?

Smudo: Wir sind zwar politische Menschen, waren aber nie der Ansicht, dass das in unsere Musik gehört. Wenn eine Band mit ihrer Musik politische Statements machen möchte, steht ihr das frei. Ich finde aber Politik und Entertainment sind zwei Sachen. Es ist sehr schwierig, weil Politik fürchterlich komplex ist und vereinfachende Slogans dem nicht gerecht werden.

Andi Y.: Das sehen die Politiker mittlerweile anders (lacht).

Smudo: Das mag sein. Ich seh's aber so. In der Musik machen Slogans Sinn und Spaß. Ein Lied ist sozusagen eine vereinfachte, konsumierbar gemachte Gefühlsregung, die sich immer wieder aktivieren lässt. Deshalb ist es ein super Marketinginstrument, aber für eine komplexe Sache wie Politik? Das wird beidem nicht gerecht. Man begibt sich als Band auch in eine ernste Themenwelt, in der man sich nur Feinde machen kann. Ich habe mich selbst bei der Bundestagswahl für Rot-Grün engagiert, was ich nicht nur aus privaten Gründen getan habe. Ich hatte Angst vor Stoiber und seiner Gesellschaftspolitik. Da dachte ich mir, wenn du deine Position nicht ausnutzt, und der wird Bundeskanzler, ärgerst du dich Zeit deines Lebens. Natürlich hat Rot-Grün dann bei der Europawahl wieder angefragt, aber ich mache keinen Wahlkampf für die. Mir ging's speziell um Stoiber. Was ich sonst wähle, ist meine Privatsache.

Andy Y.: Wir haben auf der Platte aber ein Statement, mit dem wir quasi die ganze Politik abdecken und das quasi alles sagt: "Ich bin dagegen!" (lachen).

Um noch mal ans Älterwerden anzuknüpfen. Ihr schaut jetzt schon ...

Andy Y.: Ja, wir schauen schon ziemlich zerknittert aus der Wäsche.

Quatsch, ihr seht super aus, zum Verlieben sozusagen (lachen). Ihr beobachtet die Hip Hop-Szene schon seit über 15 Jahren, was denkt man, wenn man Acts wie Kool Savas, Sido, Melbeatz, Eko Fresh oder eure eigenen Signings wie Clueso hört?

Smudo: Im Großen und Ganzen ist es schön, dass sich die Szene etabliert hat. Ich selbst finde Aggro Berlin super.

Andy Y.: Ich bin auch Fan.

Smudo: Vor über einem Jahr hatten wir Kontakt und haben über ne Kooperation nachgedacht, mussten aber feststellen, dass die als Label jemanden brauchen, der ihnen Geld gibt. Den haben sie Gott sei Dank auch gefunden. Ich bin froh, dass es bei den Jungs klappt. Natürlich könnte man die Frage stellen, ob so eine gewaltbereite Jugendszene entsteht. Ich bin persönlich aber der Ansicht, dass es eine solche Szene gibt. Und man muss ihr eine kulturelle Artikulationsmöglichkeit geben, wie das beispielsweise Aggro Berlin macht. Die Gewalt ist eh da und du kriegst sie nicht weg, indem du die Artikulation verbietest. Viel besser ist, sich untereinander über die eigene Kultur auszutaschen. So kann die Gewaltbereitschaft eher gebremst werden - ich bin aber kein Politolge.

Fourmusic und Aggro wären also kompatibel?

Smudo: Das wäre der zweite Schritt gewesen. Ich weiß, es gibt Künstler bei uns, die damit nicht einverstanden gewesen wären. So weit kamen wir aber gar nicht, weil die ersten Gespräche einfach gezeigt haben, dass wir die falschen Partner gewesen wären. Es war übrigens sehr interessant, dass der Eric, der den Laden schmeißt, gesagt hat: "Du bist der erste Major, der sich meldet." Sag ich: "Ich 'Die Da!?!'-Popper bin der erste? (lachen)." Wie gesagt, diese Szene gibt es und eigentlich ist das popkulturell gesehen der einzig reelle, streetcredibile Entwurf von Hip Hop-Musik in Deutschland. Im Prinzip ähnlich dem Vorbild Frankreichs.

Andy Y.: Ich bin beispielsweise ein Sido-Fan, weil der mir ein glaubhaftes Bild vermittelt. Ich nehm ihm das ab. Das ist cool.

Smudo: Der Kölner Mittelstands-Szene, die mir was von Streetcredibility erzählt, kauf ich das nicht ab. Der kauf ich einen Mittelstandstext ab, den ich auch uns abkaufe. Bei uns finde ich zum Beispiel Clueso hammergeil. Der ist gerade einer meiner Lieblingskünstler. Der geht weg vom Rap und macht unglaubliche Texte. Seit er von Köln nach Erfurt zurückgegangen ist, geht da plötzlich was. Auf der anderen Seite find ich deutsche Rapmusik im Allgemeinen ... langweilig (lacht). Das war auch ein Problem, das wir bei den Überlegungen für unsere neue Platte hatten. Wir wollten herkömmliche Strukturen wie 'eine einfache Hook' oder 'Strophe, Refrain, Strophe, Refrain' aufbrechen.

Andy Y.: Ich finde das ganz normal. Wenn man alles, was besteht superklasse findet, woher soll dann die Motivation kommen, was eigenes zu machen? Und wenn man sagt, alles ist scheiße, dann muss man's natürlich besser machen.

Zum Schluss ein Blick in die Zukunft. Wenn sich der Rummel um's neue Album gelegt hat, gibt es dann noch irgend etwas, was Smudo, Andi, Thomas D. und Michi Beck unbedingt machen müssen, musikalisch vielleicht?

Smudo: Wir sind immer hin und her gerissen zwischen "Das ist unser letztes Album" und "Wir dürfen nie aufhören" (lachen). Nee, ehrlich keine Ahnung.

Andy Y.: Nö, eigentlich nicht. Eher andere Projekte. Ich würde gerne Fallschirmspringen lernen, damit ich bei Smudo immer mitfliegen und raushüpfen kann.

Smudo: Ich mach gerade den Pilotenschein. Also nur privates Tamtam. Viel weiter als die nächsten acht Wochen denken wir gar nicht (lachen).

Danke und viel Erfolg für's neue Album.

Das Interview führte Eberhard Dobler

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