"Wer ist King of Stress? Wär' gern' Deutschlands Sokrates? Denkt er hat immer recht?" Spätestens seit der Veröffentlichung seines Buchs "Die vierte Gewalt - Wie Mehrheitsmeinung Gemacht Wird, Auch Wenn Sie Keine Ist" weht Richard David Precht ein strammer medialer Gegenwind ins Gesicht. Mit seinem …

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  • Vor 3 Monaten

    Ist natürlich eher wack...aber Precht wirklich unerträglich, der Ragism der deutschen Fernsehlandschaft. :conk:

  • Vor 3 Monaten

    Sehr geil. War nur eine Frage der Zeit, bis RDP durch's Dorf getrieben wird mittels Humor-Satire-Zeuchs. Musste aber sehr lachen, steckt schon auch viel Wahres drin. Der Auftritt bei Lanz war schon sehr unglücklich bzw. unvorteilhaft. Der Kern ist ja, dass Precht und Welzer leider keinen empirische Arbeit gemacht haben, damit hätten Sie sicher noch den einen oder anderen Punkt landen können. Denn dieses "Bauchgefühl" haben ja viele, und das ist auch berechtigt. So wie Precht ironischerweise die Meinungsfreiheit in dem Lanz-Talk konterkarierte, tut es jetzt aber die unfassbar geniale Carolin, indem sie ihm vorwirft keine Ahnung zu haben, was aber auch sie nicht hat und im Prinzip keiner am Ende sagen kann, ob Waffenlieferungen jetzt halt total geil sind oder eben besser nicht. Von daher wieder ein schöner Klamauk-Kindergarten für alle außenstehenden Konsum(enten). Ich liebe es einfach! Grüße geh'n raus!

    • Vor 3 Monaten

      Da beißt die Maus dem Dreckswiesel den Faden ab. Lösch dich bitte direkt wieder!

    • Vor 3 Monaten

      … dass Precht und Welzer leider keinen empirische Arbeit gemacht haben…

      … indem sie ihm vorwirft keine Ahnung zu haben, was aber auch sie nicht hat…

      Und wer hat denn jetzt Ahnung?

      … die unfassbar geniale Carolin…

      Jetzt aber nicht übertreiben, sie ist ja nicht Hazel Brugger

    • Vor 3 Monaten

      Ihr habt Sarah Bosetti falsch geschrieben, ihr gottverdammten simps!

    • Vor 3 Monaten

      Das ist nicht fair, Bosetti spielt nicht in der gleichen Liga.
      Aber der Gedanke an eine rappende Bosetti, oder besser noch, eine rappende Politt, amüsiert mich gerade sehr.

    • Vor 3 Monaten

      Ja Wiesel, war jetzt wieder genug Dummheit für einen Account, kannst dich direkt wieder weglöschen.

    • Vor 3 Monaten

      Bosetti ist nun auch nicht sonderlich brilliant wie differenziert...

    • Vor 3 Monaten

      Okay, okay, kann sein. Sie wirkt in Aussehen, Gestus über Duktus bis zum Klang ihrer Stimme aber dafür wie eine weniger linksextreme Zwillingsschwester meiner Ex-Freundin / großen Liebe. So sehr, dass ich mich bei ihren heute show-Solos oft schon nach wenigen Sekunden voll in ihrem Blick verliere und am Ende meistens nur noch denke, dass es grundsätzlich schon irgendwie gut gewesen sein muss, weil eher so auf Seite der sozial Benachteiligten und mit dem Tritt nach oben als andersherum.

    • Vor 3 Monaten

      Ui, die muss ich mal googeln. Wieso denn schon wieder Dummheit? Da gibt man sich schon Mühe, die andere Seite, die Gewalt als Lösung erachtet, zu verstehen und drückt sich halbwegs diplomatisch aus und dann wird man immer noch im gleichen Ton behandelt ... na dann ... wohl wieder undiplomatisch, lohnt sich ja sonst nicht ... :(

    • Vor 3 Monaten

      Naja, die Frage des "Lohnens" solltest Du Dir halt eigentlich schon bei jeder Erstellung einer neuen Inkarnation stellen...

    • Vor 3 Monaten

      Da es ja sowieso eine nächste Inkarnation geben wird, wieso nicht gleich "Dreckswiesel"?

    • Vor 3 Monaten

      Bosetti und Brugger sind beide sicherlich ganz sympathische Chicks, die auch größtenteils sehr sinnvolle Meinungen haben. Das reicht den Lauchs halt - Hauptsache, man wird für anständig gehalten.
      Was halbwegs Lustiges habe ich von denen aber noch nie gesehen. Die würden keine 5 Minuten in einem New Yorker oder Bristoler Stand-Up-Club überleben.

    • Vor 3 Monaten

      Sarah Bosetti ist halt anz süß, aber eben keine Entertainerin. Brugger schon eher. Ich geb Dir recht. Comedy können die Amis eben besser.

    • Vor 3 Monaten

      Comedy ist überall beschissen.

    • Vor 3 Monaten

      Nein. Das Problem in Deutschland ist die Auffassung von Humor. Bei uns gibt es Flachpfeifen-"Comedy" für die Blöden und Klugscheißer-Kabarett zur politischen Bildung. Ist natürlich etwas überspitzt und es gibt in beiden Lagern Brauchbares. Aber Diese Trennung gibt's bei den Amis nicht.

    • Vor 3 Monaten

      "Die würden keine 5 Minuten in einem New Yorker oder Bristoler Stand-Up-Club überleben."

      Ragism, Meister der Gesichtspalmen. :rayed:

    • Vor 3 Monaten

      wb, sirpsychowiesellimpstehundireinhornmausi!

      ...oh.

    • Vor 3 Monaten

      Richman, das hat Hans Mentz in der TITANIC schon ganz gut analysiert. Humor hat in Deutschland einen Unterschied der Stände, also auch eher etwas Trennendes als etwas Gemeinsames. Er führte es im Vergleich zu Frankreich darauf zurück, daß es in Deutschland nie eine emanzipierende Revolution von unten gab, die Klassenunterschiede also nie ernsthaft infrage gestellt wurden. Ergo: Man will sich in seinem Milieu wohlfühlen, und ist so quasi nie zu anarchischen Verspieltheiten, geschweige denn Meta-Humor im Stande.

      Also nein, Weisihaii. Bosetti oder Brugger würden mit ihren vorhersehbaren, zwar linken, aber doch spießbürgerlichen Süffisanzen wohl kaum einen Lacher dort ernten.

    • Vor 3 Monaten

      "daß es in Deutschland nie eine emanzipierende Revolution von unten gab"

      Außer...
      1848
      1918
      1989

    • Vor 3 Monaten

      Und in England gab es wie viele Revolutionen von unten?

    • Vor 3 Monaten

      Und in diesem Sinne: Eine Woche Internetverbot!

    • Vor 3 Monaten

      Das waren keine emanzipierenden Revolutionen von unten, erst Recht keine erfolgreichen ("Danke" an die schießwütige SPD an der Stelle). Und Frankreich ist nicht England. Wobei die Gründe für die britischen Humorkultur natürlich auch interessant sind.

    • Vor 3 Monaten

      Ragism in bester lautuser Wendehals-Manier am Moves machen. :lol:

    • Vor 3 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 3 Monaten

      Wo wende ich mich denn? Bleibe mal wieder dabei, weil der Widerspruch mal wieder daneben war. Wie Mentz gut schilderte, gibt es in den meisten Ländern, die als Gegenden mit lebendiger Humorkultur gelten, eben nicht so eine offene Verachtung gegenüber sen unteren Klassen. Beim Beispiel von Frankreich liegt es daran, daß "die da unten" sich historisch öfter durchgesetzt haben, so ein großes Selbstbewußtsein entwickelten, und im Allgemeinen große Anerkennung ernteten.

      In Deutschland ist es hingegen vollig normal, wenn von AfD bis SPD und quasi alle wichtigen Medien arme Menschen mt Verachtung bis Ignoranz strafen. Das spiegele sich auch in der Kultur, und speziell im Humor. Siehe oben - eine Klassengesellschaft mit den Mario Barths und anderen RTL-Gestalten, und eben den "klugen" (hust) und weitgehend konformistischen Edelkabarettisten. Eine lebendige, transzendierende, verpielte, meta-kontextuelle Witzszene, die prinzipiell allen Freude bereiten kann und soll, gibt es hierzulande einfach nicht.

    • Vor 3 Monaten

      1789 war also erfolgreich? Wie viel Jahre später wurde Frankreich wieder absolut regiert? 1830, das ich auch problemlos zu deutschen Revolution zählen kann, führte zu einem Alleinherrscher. 1848 in Frankreich... führte zu einem Staatsstreich und Alleinherrscher. Die erste langlebige französische Republik wurde durch den Sieg der Preussen 70/71 ermöglicht.

      Und zum Thema von unten: Sowohl 1789 als auch 1830 und 1848 in Frankreich war das Bürgertum maßgeblich beteilligt an den Revolutionen. 1830 und 1848 waren es die gleichen Bevölkerungsgruppen in Frankreich und Deutschland, die die Revolution ausführten.

      in England, wo vorherigen Aussagen von dir zufolge auch die bessere Comedy stattfindet ("Die würden keine 5 Minuten in einem New Yorker oder Bristoler Stand-Up-Club überleben."), gab es keine einzige nennenswerte bürgerliche Revolution, geschweige denn von unten.

      Was du da unhinterfragt zu paraphrasieren glaubst ist voller historischer Ungereimtheiten, mal ganz abgesehen davon, dass die These rein spekulativ ist.

    • Vor 3 Monaten

      Aaaaalter. Das wird mir langsam zu viel hanebüchener Schwachfug hier. Dein Bild von Deutschland und vom Ausland ist doch rein fiktional und nicht mehr als eine Wahnidee. Verachtung der unteren Klassen ist in England und Frankreich natürlich vergleichbarvmit hier. Wobei insbesondere England hinsichtlich Verachtung der Armen ein besonderer Ehrenplatz gebührt.

    • Vor 3 Monaten

      Der Artikel, den du da gelesen hast, war entweder meta-Humorvund machte sich über dich lustig, oder strunzdumm.

    • Vor 3 Monaten

      Cockslap mal wieder intellektuell am Durchbrennen :lol:

      "Erfolgreich" bedeutet ja nicht unbedingt, wie lange sie erfolgreich waren. Im Gegensatz zu den deutschen waren es aber Revolutionen. Ist z.B. die Novemberrevolution in irgendeiner europäischen Kultur verankert? Wohl kaum, denn Nationalsozialisten gewannen diese, und "von unten" mit Otto Normalbürger fand sie schon mal gar nicht statt.

      In Frankreich gibt es nun mal ein starkes mittel- bis unterschichtliches Selbstbewußtsein, weswegen dort die Menschen auch wütend auf die Straßen gehen, während hierzulande höchstens auf Demos lustig spaziert oder mal ne Petition unterschrieben wird. Worauf es jedenfalls hier ankommt: Es gibt in Frankreich kaum einen Klassenhumor. Aus anderen Gründen auch in England nicht. Dort kann ein Adeliger neben einem Empfänger von Sozialleistungen über einen Furzwitz lachen, und der Stand spielt da keine Rolld. Humor hat da eine verbindende Funktion. In Deutschland hat er eine trennende (mit ganz gelegentlichen Ausnahmen). Nebenbei: Gerade in GB wird ein Reicher den Teufel tun und sich offen abfällig über Arme äußern. Das ist eine sehr deutsche Frage des Diskurses.

      Aber meine ruhig, Deutschland habe eine lustige Kultur, und deutscher Humor sei in der Welt beliebt, sogar ein richtiger Exportschlager. Anders kann ich mir jedenfalls nicht erklären, warum Du der Sache so überhaupt nicht auf den Grund gehen willst.

    • Vor 3 Monaten

      "... die als Gegenden mit lebendiger Humorkultur gelten, ..."
      Ragismo, der uns mal wieder erzählen will, als was etwas allgemein gilt :rolleyes:

    • Vor 3 Monaten

      ""Erfolgreich" bedeutet ja nicht unbedingt, wie lange sie erfolgreich waren. Im Gegensatz zu den deutschen waren es aber Revolutionen."

      Ah. Also gab es 1830, 1848, 1918 und 1989 keine Revolutionen in deutschen Ländern? Historisch nicht haltbarer Hirnfurz.

      "Ist z.B. die Novemberrevolution in irgendeiner europäischen Kultur verankert?"

      1848 scheiterte zwar bereits nach einem Jahr (In Frankreich wurde die "Krone aus der Gosse" ja angenommen und 51 dann per Staatsstreich reingewaschen), aber war tief verankert in ihrer Zeit und einer der Gründe, warum Bismarck mit Konzessionen an den kleinen Mann beschwichtigen musste, 1848 ist tief eingeprägt in die deutsche Geschichte, denn 1848 war die erste moderne deutsche Nation.

      1918 führte zumindest zur ersten demokratischen, deutschen Nation. 1918 beendete einen Krieg, der noch weitaus schlimmere Folgen hätte haben können. 1918 brachte mit dem Frauenwahlrecht einen DER Meilensteine des zwanzigsten Jahrhunderts und das früher als in vielen anderen Ländern. Außerdem brachte 1918 eibe Verfassung und einen Rechtsstaat, die beide bis heute weiter leben.

      Die deutsche Revolution von 1989 ist tatsächlich eine der bedeutendsten der Menschheitsgeschichte, ist sie doch die einzige, die ein totalitäres System überwand und dabei größtenteils auf körperliche Gewalt verzichtete. Sie zählt definituv zu den Revolutionen, die Europa am meisten geprägt haben, insbesondere auch, weil sie ein wichtiger Schritt im Untergang der Sowjetunion war.

      "Wohl kaum, denn Nationalsozialisten gewannen diese"

      Nein, einfach nein. Die Gründe für den Erfolg der Machterschleichung sind vielfältig. Deine Behauptung entbehrt jedweder Grundlage.

      ", und "von unten" mit Otto Normalbürger fand sie schon mal gar nicht statt."

      Von ganz unten mitgetragen, von den deklassiertesten jener Zeit, den Frauen. Außerdem von den Matrosen und den Arbeitern.

      Dieses Maß an Geschichtsrevisionismus oder Halbwissen, nur um die krude These eines Satiremagazins irgendwie in einen Rahmen zu quetschen? Denke ragis sollte eine nach oben offene Skala wie die Richter-Skala sein.

    • Vor 3 Monaten

      ich denke caps lokk und ragism ist wie battle von inteligent giganten bei laut

    • Vor 3 Monaten

      "Aber meine ruhig, Deutschland habe eine lustige Kultur, und deutscher Humor sei in der Welt beliebt, sogar ein richtiger Exportschlager. Anders kann ich mir jedenfalls nicht erklären, warum Du der Sache so überhaupt nicht auf den Grund gehen willst."

      Btw ein Strohmann. Deine Betrachtungen über den Humor der Nationen würden mich höchstens peinlich berühren, die Geschichtsverfälschung treibt mich hingegen auf die Palme.

    • Vor 3 Monaten

      Ich weiß, ich weiß, Dunning-Kruger ist im Internetzeitalter restlos verbraucht... aber verdammt, es ist so fucking zutreffend für unseren Ragismo :koks:

    • Vor 3 Monaten

      Kannst Dich ja gerne über die Volker Pispersse oder Kebekusse kaputtlachen. Jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten und Horizonte. Es ist aber wirklich nicht weit aus dem Fenster gelehnt zu sagen, es gebe keine nennenswerte Humorkultur in Deutschland. Rein faktisch hatte keine einzige deutsche Komödie international irgendeinen Erfolg, und der "größte" Exportschlager ist Michael Mittermeier - zumindest von den hierzulande Bekannten.

      Wie nationalistisch-völkisch Du die Geschichte betrachtest, finde ich aber zum Kotzen - wenn auch nicht ungewöhnlich. Von mir aus waren es Mini-Revolutiönchen. Aber zwischen "deutschen Landen" und "Deutschland" MUSS man sinnvollerweise unterscheiden, wenn man nicht in AfD-Rhetorik verfallen will.

      1918 fand vor allem durch Soldaten statt, die wiederum - noch mal "Hallo, SPD" - von anderen Soldaten niedergeschossen wurden. Wenn man annehmen will, da haben sich keine Nationalsozialisten durchgesetzt, wird man sich arg verbiegen müssen, um die Entwicklungen bis 33 sinnvoll erklären zu müssen.

      Und es ist ebenfalls seeeeeehr naiv, anzunehmen, die Mauer sei deswegen gefallen, weil so viele Menschen so heftig protestiert hätten. Das nimmt heute vielleicht die Fraktion "WIR SIND DAS VOLK!!!" an. Aber historisch reiht es sich in die normale Entwicklung ein, die ökonomisch und außenpolitisch die UDSSR beendete. Die Mauer fiel nicht wegen eines Aufstandes der Armen und Entrechteten - kaum ein ernstzunehmender Historiker würde das so stehen lassen :)

    • Vor 3 Monaten

      "Wie nationalistisch-völkisch Du die Geschichte betrachtest, finde ich aber zum Kotzen - wenn auch nicht ungewöhnlich. Von mir aus waren es Mini-Revolutiönchen. Aber zwischen "deutschen Landen" und "Deutschland" MUSS man sinnvollerweise unterscheiden, wenn man nicht in AfD-Rhetorik verfallen will."

      Deutsche Länder meint die Mikronationen im deutschen Kulturraum du Esel. Bspw. das Königreich Sachsen, das Königreich Hannover, das Kurfürstentum Hessen oder das Herzogtum Braunschweig, wo es Revolutionen gab, die teilweise neue Verfassungen zur Folge hatten. Zu Hessen: "Es kam sowohl 1830 als auch 1848 zu heftigen revolutionären Ausbrüchen – und im Zuge der Julirevolution von 1830 – unter federführender Mitwirkung des Marburger Staatsrechtlers Sylvester Jordan – zur Kurhessischen Verfassung von 1831: eine der fortschrittlichsten konstitutionellen Verfassungen Europas"

      Gibt hier eigentlich nur zwei Möglichleiten: Du wusstest das nicht und kommst deswegen mit der AfD-Scheiße - und bist damit disqualifiziert für einen Diskurs über deutsche Geschichte - oder es ist halt der Ragism-Moment des Jahres und eine sehr sehr ekelhafte Polemik.

    • Vor 3 Monaten

      Wäre das hier Polit-Jeopardy! (laut.de muppet wars-Edition), dann hätte ich bereits nach Ragis TITANIC-Post gebuzzert und mit der Frage "Wie positioniert sich die DKP im Hinblick auf Revolutionen in der bisherigen deutschen Geschichte?" gelöst. :D

    • Vor 3 Monaten

      "1918 fand vor allem durch Soldaten statt,"

      ah, 1918, nach vier Jahren des heftigsten Krieges aller Zeiten, sind die meisten der männlichen, jungen Revolutionäre also Soldaten... hmm... Zufall?

    • Vor 3 Monaten

      "Wenn man annehmen will, da haben sich keine Nationalsozialisten durchgesetzt, wird man sich arg verbiegen müssen, um die Entwicklungen bis 33 sinnvoll erklären zu müssen."

      Bist du eigentlich sehr dumm oder nur sehr dickköpfig

    • Vor 3 Monaten

      "Bist du eigentlich sehr dumm oder nur sehr dickköpfig"

      Ja.

    • Vor 3 Monaten

      Im Hinblick auf Knackpunktthemen öfters mal ne ungünstige Kombination aus beidem innerhalb eines mehrfaktoriellen Modells, befürchte ich inzwischen...

      ...ich mein, alle hier standen schon mal oder öfters auf dem Schlauch, haben sich in nem selbst gestutzten Heckenlabyrinth verrannt oder der Provo wegen gezielt und überspitzt provoziert. Gehört halt zum Spiel dazu, dass alle mal versuchen, den Karren aus dem Dreck zu ziehen ohne dabei komplett im Matsch zu versinken obwohl alle wissen, dass der Ochse immer verliert, aber die letzten zwei Jahre ist es schon auffällig oft Ragi gewesen, der in die Arena hinab stieg und den Karren bei seinen viel zu kurzen Zügeln nahm.

    • Vor 3 Monaten

      Ragis Take hinsichtlich der Qualität der deutschen Comedylandschaft kann ich weitestgehend teilen (zur geschichtlichen "Expertise" kann ich nichts sagen, da kenne ich mich zu wenig aus) aber die Aussage
      "Rein faktisch hatte keine einzige deutsche Komödie international irgendeinen Erfolg"
      ist ziemlich unfaktisch, da Toni Erdmann existiert und durchaus international irgendeinen Erfolg hatte und das völlig zurecht, ist nen Meisterwerk.

    • Vor 3 Monaten

      Is echt ne seltsame Einordnung der Novemberrevolution(über diese überaus dämliche Schlussfolgerung "politisches Ereignis" -> "nationale Humorkultur".. soviele Anführungszeichen und Klammern kannste ja gar nich setzen).

      Also war "Weimar" von dem man 1918 ja noch nichmal sprechen konnte, weil da noch niemand dran dachte die verfassungsgebende Versammlung dort abzuhalten, auch da schon ein Werk schießwütiger Mehrheitsspdler? (Ich mein nichmal den Unterschied machst du ja...)

      Kein durch den ersten vollkommen industriell geführten Krieg, mit einer danach total desolaten Versorgungslage und einer zutiefst gespaltenen Bevölkerung und politisch Verantwortlichen? Keine dadurch hervorgerufenen zumindest lokalen Bürgerkriegsszenarien?

      Dass Ebert unter Federführung Noskes und dessen Paktierereien die Lage in einem Maße "pazifiziert" hat, blutig wie sonstwas, bestreitet jemand wie CAPS wohl auch nicht.

      Ändert aber nichts daran, das 1918 ursprünglich ein Umbruch von Unten war, in den (von dir so verächtlich genannten) Landen/Ländern sehr verschieden gelaufen ist. zB auch im späteren braunen Bayern und auf anfangs eine sehr breite und eine ähnliche Basis der Revolution wie die französische hatte. Freiheit, Frieden und vor allem Brot

  • Vor 3 Monaten

    Jetzt kann man aber auch Kebekus Rassismus und kulturelle Aneignung vorwerfen mit ihrem gestellten Türken-Slang und dem Trap-Beat.

  • Vor 3 Monaten

    "Wer nahm Voldemort die Nase weg?"

    :-)

  • Vor 3 Monaten

    Diese unterklassige Witzeerzählerin würde keine Sekunde gegen Precht bestehen können.

    • Vor 3 Monaten

      Unser lieber Richard David Knecht ist ein Blender. Habe leider anderthalb Bücher von ihm gelesen, pure Zeitverschwendung meiner Meinung nach. Hab ihn schon seit seinen Anfängen als Medienfigur verfolgt. Er teilt gern aus und hält sich nicht mit Wertungen gegenüber anderen zurück, was ja auch ok ist, aber gleichzeitig ist er selbst sehr dünnhäutig. Ja, er ist sehr eloquent und hat vermutlich ein breites Wissen quer durch die Philosophiegeschichte, aber ein intellektuelles Schwergewicht ist er ganz sicher nicht und erst recht kein ernstzunehmender Philosoph. Er reproduziert im TV eigentlich auch immer nur sein Standardrepertoire und das ist nicht mal sonderlich vielfältig. Ich teile ja sogar subjektiv ein Teil seiner Kritik, aber bei Lanz mit Welzer hat er bzw. haben beide sich wirklich absolut lächerlich gemacht. Welzer hat ja sogar bei "wach und wichtig" eingeräumt, dass sie falsch gelegen haben, mit Dingen die angeblich im Buch bzw. nicht im Buch stehen. Sorry, aber das darf bei allem Verständnis für die Abläufe einer Buchveröffentlichung nicht vorkommen. Und selbst wenn haben beide sich mit dem kleingeistigen Gezänke selbst lächerlich gemacht. Und nicht mal damit können sie nachher umgehen. Wie butthurt auch der Welzer ist, ist absolut peinlich. Richtige Opfer.

    • Vor 3 Monaten

      Und für mich sind sie nicht Opfer, weil sie eine abweichende Meinung haben, sondern weil sie sich selbst als beleidigte Leberwürste entlarvt und ihr eigentlich wichtiges Anliegen damit selbst beschädigt haben.

    • Vor 3 Monaten

      Schön, wenn man dem Middli auch mal zustimmen kann ♥

    • Vor 3 Monaten

      Oh fuck, bitte tötet mich :(

    • Vor 3 Monaten

      Völlig egal was in dem Buch steht, wenn es doch sowieso stimmt, das etwas im Argen liegt mit der vierten Gewalt. Das spürt auch das Volk, insbesondere im Osten. Der Westmichel schluckt alles, was die sogenannten Medien ihm vorgeben. Wer wirlich Ahnung haben will der muss sich beide Seiten anhören. Jede Seite ist legitim und hat mitzureden. Wer den LUEGEL, ÖRR konsumiert muss auch Tichy, Reitschuster oder freitag lesen. Erst dann kann man sich eine objektive Meinung bilden und die sieht gar nicht gut aus was die Regierung betrift. siehe Umgang mit Corona.

    • Vor 3 Monaten

      "Das spürt auch das Volk" :conk:

      Verpiss Dich einfach direkt wieder.

    • Vor 3 Monaten

      ... und daraus resultiert dann, dass das Ostvolk den völkischen Auftritten eines Adolf Höcke frenetisch applaudiert.
      Danke TICHY, REITSCHUSTER UND FREITAG! Ziel erreicht.

    • Vor 3 Monaten

      "Wer den LUEGEL, ÖRR konsumiert muss auch Tichy, Reitschuster oder freitag lesen."

      Das tue ich, genauso wie Wagenknechts Vlogs und Nachdenkseiten und noch einiges anderes. UND genau deshalb komme ich ja zu dem Schluss: TICHY, REITSCHUSTER UND FREITAG sind inkonsistente, populistische bis rechte SCHEISSE ist!

    • Vor 3 Monaten

      Baron so fake, dass die Nerven ihn zunächst auf dem Cover des gleichnamigen Albums wollten, dann aber kalte Füße bekamen, weil ihnen wohl kein Mensch abgekauft hätte, dass mit der Fresse vorne drauf wirklich Musik drin sein kann.

    • Vor 3 Monaten

      Middli spricht hier sehr wahr...aber ja, die Barone dieser Welt bekommt man aus ihren Echokammern wohl leider nicht mehr raus.

    • Vor 3 Monaten

      Diejenigen im Osten, die sich für "das Volk" halten, sind doch idR die jammervollen Gestalten, die es bis heute nicht geschafft haben, im Westen anzukommen, und die immer noch darauf warten, dass sie endlich wieder jemand an die Hand nimmt, und ihnen sagt, was sie zu tun haben bei sorgenfreier Rundumversorgung, nur diesesmal halt mit Bananen und richtigen Autos.

    • Vor 3 Monaten

      @Horst: Diese Polemik ist ebenso unangebracht und Teil des Problems. Seit Dekaden.

    • Vor 3 Monaten

      Horsti jetzt offiziell ein boomer mit den echten boomer takes. Einfach ziemlich dumm und gefährlich die Abgehängtheit des Ostens den durch die Übernahme Geschädigten anzulasten. Genau wegen dieser Überheblichkeit wenden sich dort die Menschen den rechten Rattenfängern zu.

    • Vor 3 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 3 Monaten

      Bin zwar kein Ossi, aber wenn man sich mit dem Thema eine Weile beschäftigt und sich auch mal mit verschiedenen betroffenen Menschen unterhält, dann merkt man schnell, dass die Probleme und deren Ursachen dort sehr vielfältig sind. Das fängt mit der Erkenntnis an, dass die gefeierten Sieger, also der Westen, selbst nicht die saubere Weste haben, wie es der Siegestaumel der 90er häufig suggeriert hat und hört mit zerbrochenen Biografien im Wendechaos auf. Gerade die 90er waren auch für viele Jugendliche hart, da es viel Ausbeutung durch "Goldritter" aus dem Westen gab, die mit hohen Subventionen Firmen aufgebaut haben, die Menschen aber mit Hungerlöhnen und schlechten Arbeitsbedingungen ausgebeutet haben. Einfach weil es zu wenig Lehrstellen und Arbeitsplätze in der kaputten Wirtschaft gab. Die Begründung war häufig, mehr kann man nicht zahlen, das rechnet sich sonst nicht, and so on. Klar hat der Aufbau der Infrastruktur und der Aufschwung der 00er-Jahre viel vergessen gemacht, aber die Verletzungen saßen tief, denke ich. Deshalb haben und werden sich die Ressentiments auch nicht so schnell herauswaschen, auch weil sich die Erfahrungen der Eltern auf die Kinder auswirken bzw. mitgegeben werden. Dazu könnte man viel viel mehr schreiben, aber DAS Ostvolk gibt es genauso wenig, wie es DIE Jugend oder DIE Ausländer gibt. Das sollte eigentlich jedem klar sein. Eine Problem mit Rechtsextremismus hat "Der" Osten aber definitiv!

    • Vor 3 Monaten

      @FaidMiddler:
      Als Wessi hinzugefügt:

      "Das fängt mit der Erkenntnis an, dass die gefeierten Sieger, also der Westen, selbst nicht die saubere Weste haben, wie es der Siegestaumel der 90er häufig suggeriert hat und hört mit zerbrochenen Biografien im Wendechaos auf."
      Da mußt Du noch zwei Schritte früher ansetzen, nämlich bei dem Umstand, daß die Proteste mit "Wir sind das Volk" sich gegen die Regierung oder meinetwegen gegen die DDR in ihrer damaligen Ausprägung richteten. Es waren keine Proteste, die geschlossen die Wiedervereinigung gefordert haben.
      Und dann noch einen Schritt weiter bei der Situation, daß die DDR von der BRD untergebuttert wurde. Es war ja keine Wiedervereinigung auf Augenhöhe, sondern es war eher eine Annexion, bei der auch sehr viel Ost-Identität und fraglos auch das eine oder andere gute Konzept über Bord geschmissen wurde.
      Na ja, und zum dritten muß man anmerken, daß die BRD schon immer ein echtes Problem mit dem Thema Integration gehabt hat und die DDR-Bürger ein echtes Problem mit Bevormundung. Es gab viele Ossis, die geglaubt haben, sie wüßten, wie's läuft, und es gab wenig Wessis, die diese Todesmutigen zur Seite genommen hätten "Komm, ich erklär' Dir mal bei einem Bier, wie das im Westen so läuft".

      "Eine Problem mit Rechtsextremismus hat "Der" Osten aber definitiv!"
      Joah, aber das ist auch kein Phänomen, das erst mit dem Fall der Mauer kam. Es nahm aber damals an Fahrt auf und wurde schließlich unschön sichtbar. Hoyerswerda und so.

      Gruß
      Skywise

    • Vor 3 Monaten

      @ Sky
      Ja, das Thema ist wie gesagt sehr komplex und die Perspektiven zahlreich. Stimme dir in deinen Punkten zu. Deswegen kann man dazu viel viel mehr schreiben. Ein wichtiger Punkt ist aber, dass die die auf der Straße protestiert haben eine sehr aktive Minderheit waren, aber definitiv eine Minderheit. Die Mehrheit hatte sich mit dem System arrangiert bzw. hatte dieses eher in den kleinen Dingen unterlaufen. Es gibt auch sehr viele mittlerweile gut situierte Ossis, meist so Anfang 60 und älter, die starke Ressentiments gegen das System haben. Aus meiner Sicht auch deshalb, weil sie trotz des wirtschaftlichen Erfolgs immer noch ihre Biografien abgewertet sehen, aber auch erkannt haben, dass der Westen seinem viel postulierten moralischen Ansprüchen nicht gerecht wird. Wenn dann selbst heute noch oftmals belehrend und von oben herab gestikulierend Medien bzw. Medienfiguren den Zeigerfinger erheben, dann vertieft das nur die Gräben.

    • Vor 3 Monaten

      Ein Problem mit Rechtsextremismus hat Deutschland allgemein, der Osten im Besonderen. Sehr gute Beiträge hier zum Thema, die aber auch zeigen: so viel anders läuft es heute nicht. Arme und Bildungsferne werden von Kapitalisten ausgenutzt, ausgegrenzt und zusätzlich noch gegeneinander aufgestachelt.

    • Vor 3 Monaten

      Fazit: Lass dir einen Klassenkmapf nie als Kulturkmapf verkaufen!

    • Vor 3 Monaten

      Möchte noch was zu den Gründen hinzufügen, dass vielen Menschen gar nicht so bewusst ist:

      Durch die 1 zu 1-Währungsreform wurde die ostdeutsche Wirtschaft mindestens fahrlässig zerstört. Trotz all der schwerwiegenden Probleme, die es in vielen Bereichen dieses Staates gab, existierten einige, gut laufende Wirtschaftsbetriebe. Als Beispiel sei hier ein Kühlschrankhersteller genannt, der seine Modelle als White Label u.a. nach Westdeutschland exportierte, wo diese von einer Versandhandelskette vertrieben wurden. Als sich dann auf einmal die Kosten in einigen Bereichen praktisch vervierfachten, denn Löhne, Mieten und Energiekosten taten das durch die Einführung der Deutschen Mark mit einem Wechselfaktor von 1, konnten das Unternehmen nicht mehr wirtschaftlich operieren, da sie nicht mehr Geld für die Kühlschränke bekamen und wurde ausgeschlachtet. Ähnliche Schicksale ereilten die meisten Betriebe, die für den Export herstellten.

  • Vor 3 Monaten

    Precht ist jedenfalls leichter erträglich als Kebekus...

  • Vor 3 Monaten

    Man muss Precht nicht mögen, um Kebekus beschi§§en zu finden.

  • Vor 3 Monaten

    Soll sich lieber an Somuncu abarbeiten, bei RDP ist es wie bei Ihrem Spotifysong: Bissi spät

  • Vor 3 Monaten

    Man muss sich sich den Trap-Scheiß und dieses in schwarzweiß gefilmte Rumgehopse und -Gefuchtel nicht zwingend wegdenken, um zu merken, wie inhaltsleer, flach und im Grunde genommen vollkommen unkomisch dieser Erguss von Kebekus ist. Leider scheiße.

  • Vor 3 Monaten

    Willkommen bei unserer neuen Ausgabe von Ich Schäme Mich - nehmen sie Platz im Eck.

  • Vor 3 Monaten

    Wenn Kebekus Satirikerin ist, ist Mario Barth Investigativjournalist.

    • Vor 3 Monaten

      Ick meen, kennste kennste, diese Zustände, die wir hier in dieser abjehalfterten Bude aufjedeckt haben, und dann sitzen die auf der FÖRNBEDIENUNG!!

  • Vor 3 Monaten

    Uff, deutsche Stand-Up Comedy einfach so belastend.