Es gab ja immer diesen einen Staatsfeind-Rapper Nummer eins. Das war mal Bushido, dann mal Haftbefehl, und wahrscheinlich war es immer ein bisschen ungerechtfertigt. Es gibt ja nicht einen Artist, der für alle Misslichkeiten einer Szene verantwortlich sein kann, oder? Ich sage: Doch. Und es sind nicht …

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  • Vor 7 Monaten

    Unterschreib ich alles. Wäre nur schön wenn das "Ironie zieht hier nicht, scheiße bleibt scheiße" Votum nicht davon abhängen würde, ob man sich an deine oder meine Altersklasse ranwanzen will. Bei der eigenen fällt es dir nicht so auf, sondern wird gerne mal beschönigt, um den eigenen Geschmack zu rechtfertigen, scheint es mir.

  • Vor 7 Monaten

    Genau so etwas hat Deutschland auch verdient

  • Vor 7 Monaten

    Ist das eklig. Bis eben, das muss ich gestehen, habe ich die noch nie gehört. Und ich wünsche mir, dass das so geblieben wäre.

  • Vor 7 Monaten

    "Kalkulierte Plastikmusik in ihrer schlimmsten Form" - ja, aber warum dann keine 5 Sterne von Yannik?

    • Vor 7 Monaten

      Er goutiert natürlich nur kalkulierte Plastikmusik in ihrer besten Form ;)

    • Vor 7 Monaten

      was django sagt aber unironisch

    • Vor 7 Monaten

      Denke Django sagte das bereits unironisch

    • Vor 7 Monaten

      Wieder der klassische Boomer-Cringe am stisen. :D

    • Vor 7 Monaten

      Haii, wir wissen alle, daß Du mit Abstand der älteste User hier bist. Und wir appreciaten Dich sehr, solange Du Schulen und Spielplätzen fernbleibst, wie im bisherigen Leben auch schon.

    • Vor 7 Monaten

      Ne, ist er nicht ragi. Alt ja, der älteste nicht.

    • Vor 7 Monaten

      Kindesmissbrauch ist immer für einen Lacher gut, hihi. Aber Ragi missbraucht ja auch Suizid im engeren Umfeld für 'nen Plottwist ;)

    • Vor 7 Monaten

      Mal ganz abgesehen davon, dass es auch ein sehr sinnbefreiter Front ist...aber so ist er halt unser Ragi, immer darum bemüht an der Spitze der Trottelpyramide zu stehen.

    • Vor 7 Monaten

      Es ist natürlich klar, dass Ragism mit seinem lockeren Witz nicht direkt auf Kindesmissbrauch abgezielt hat und ich das schon sehr hart runtergebrochen habe. Aber diese Eigenart, immer besonders kantig und provokant zu Kommentieren, um sich dann alleine in seinem kleinen Kämmerlein einen auf sinnbefreite Diskussionen zu wichsen, in denen er nach 20 Kommentaren seine Argumentation umdreht (siehe Suizid-Faden, sein absoluter Tiefpunkt) ist schon ziemlich dümmlich, für jemanden der so bemüht ist, smart zu wirken.

    • Vor 7 Monaten

      Ich will smart wirken? Wußte ich gar nicht. Und der Suizid-Faden war ein sehr seltsames Beispiel für Gruppendynamik, das sich nicht nur Ewigkeiten gezogen hat, weil ich viel früher hätte erkennen müssen, daß es keinen Sinn mehr machte, weiterzuschreiben. Es war auch der absolute Tiefpunkt meiner sechs-sieben Diskussionspartner, weil sie stundenlang versuchten, den ziemlich einfachen Satz "Chris hat sich da wie ein Arschloch benonmen" irgendwie problematisch zu finden. Und weil das gar nicht so leicht ist, fielen in der Folge entweder fast alle Vorwürfe gegen mich auf sie zurück (z.B. "Ragi kann das doch aus der Ferne gar nicht beurteilen" vs. "Chris hatte diese und jene Art der Depression..."), waren kindisch-moralisch ("Sowas sagt man aber nicht!!!"), oder zeichneten ein komplett pathologisches Menschenbild ("Chris' Gehirn hat blablabla, er war also völlig davon bestimmt, und deshalb hatte er absolut keine Entscheidung darüber. Und darüber hinaus keine weiteren Persönlichkeitsanteile, also konnte er auch kein 'Arschloch' sein...").

      Finds zwischendurch immer noch interessant, wie sehr so manche hier aufgeregt hat, was für mich ein völlig gewöhnlicher Satz ist, den ich Angehörigen in so einem Fall sage. Und nicht ein einziges mal hatte ich das Gefühl, er sei nicht angekommen, oder daß irgendjemand davon verletzt oder aufgebracht war. Ganz, ganz, ganz im Gegenteil!

      Ach, Faden verloren. Ja ne, Kindesmißbrauch ist überhaupt nicht lustig. Manche Witze, in denen Kindesmißbrauch vorkommt, aber schon. Zugegeben, der da oben war eher müde.

    • Vor 7 Monaten

      Ein klassischer Fynn Kliemann. -.-

    • Vor 7 Monaten

      Es war auch der absolute Tiefpunkt meiner sechs-sieben Diskussionspartner, weil sie stundenlang versuchten, den ziemlich einfachen Satz "Chris hat sich da wie ein Arschloch benonmen" irgendwie problematisch zu finden.

      Lüge:
      "Daß ein Selbstmord ein Beweis für Darkness ist, halte ich aus vielen Gründen für sehr fragwürdig. Ich halte ihn eher für feige, dumm und eine der größten Arschlochnummern, die man bringen kann. "

      https://www.laut.de/Chris-Cornell/Alben/No…

    • Vor 7 Monaten

      "Und der Suizid-Faden war ein sehr seltsames Beispiel für Gruppendynamik, das sich nicht nur Ewigkeiten gezogen hat, weil ich viel früher hätte erkennen müssen, daß es keinen Sinn mehr machte, weiterzuschreiben. Es war auch der absolute Tiefpunkt meiner sechs-sieben Diskussionspartner"

      Was für ein lauti-Move... :lol: Hätte nicht gedacht, dass er sich nach der Diskussion sogar noch weiter ins Abseits schießen könnte.

    • Vor 7 Monaten

      Er hat halt dieses 1a Sancho Potenzial...ohne die offen ausgelebte Fascho-Gesinnung und die Finanzbetrüger Stories, aber ansonsten kommt der gute Ragi da schon sehr nah ran.

    • Vor 7 Monaten

      Das Zitat drückt genau dasselbe aus, Caps. Ist halt nix ad hominem. Aber lassen wir den Schmu.

  • Vor 7 Monaten

    Ist glaube ich wirklich die unangenehmste Scheißmusik, die ich kenne.

  • Vor 7 Monaten

    SDP sind wirklich die Ragisms der Pop/Schlager/Plastikmusik.

  • Vor 7 Monaten

    Wo sind die üblichen "Ihr versteht es nur nicht" Jennifers?

  • Vor 7 Monaten

    Hosen und Rammstein verdrängt!
    Platz 1!
    Ihr versteht es halt nicht!

  • Vor einem Monat

    Jajaja, das haben schon 500.000 Leute zu 50.000 anderen Bands gesagt, aber bevor sie einer breiteren Masse bekannt waren, waren die beiden für mich verdammt lustig und unterhaltsam. Da gab es Anti-Eisbär-Knut-Propaganda, eine Ode an den Bananensaft, Faustkämpfe gegen Benjamin Blümchen und Probleme mit dem In-Die-Hose-Machen. Absoluter Trash halt, aber eben auch sau-lustig, weil unbekümmert und ohne Message. Einfach nur Spaß-Musik.
    Seit dem Leichen-Song mit Sido hat mich kein einziger Song mehr gecatcht, die Seele von SDP, die ich vor 13,14 Jahren so gefeiert habe, ist nicht mehr da.
    Und ja, es steht ja Bands durchaus zu, sich in andere Richtungen zu entwickeln, und die müssen mir nicht immer gefallen, aber die Jungs hatten da was, was es so nicht oder nur sehr selten gab und ich gerne geteilt habe mit anderen und sie haben es eingetauscht gegen belanglose Dudelmusik ohne Witz, ohne Charme, ständigen Kollaborationen, die zwar nicht ganz so wehleidig klingt, wie der restliche Herzschmerzdeutschpop von den ganzen wehleidigen Singer-Songwriter-Hipstern der Charts, aber weit entfernt davon ist es auch nicht mehr.
    Musiker denken leider zu oft, dass sie ständig von Gott oder häufiger der Welt dazu berufen worden sind, diese zu belehren und "eine Message" zu verbreiten, wobei sie aber gleichzeitig (verständlicherweise) noch Geld verdienen wollen.
    Passt selten gut zusammen, und SDP sind eine Band, von der ich mir nun seit vielen Jahren nichts mehr geben kann (einmal hört man es sich dann doch noch an, in der Hoffnung, alte Wurzeln zu finden, aber das wars dann auch).

    Im gleichen Schlag befindet sich übrigens auch Alligatoah. Dem haben Gras und Kollaborationen seinen gesamten Wortwitz und sein "Edge", das er zweifelsohne mal hatte, genommen. Statt subtilen, fröhlich versteckten Fronts gibt es nur noch Ironie, die mit Blaulicht und Martinshorn angekündigt wird, damit auch jeder sie versteht und fröhlich verpackt ist das auch nicht mehr.

    Warum kapieren Musiker so selten, dass es okay ist, belanglose Scheiße zu produzieren? Sowas darf und muss es auch geben, und es ist ab und zu mal angenehm, den realen Ernsthaftigkeiten dieser Welt und den doppelgesichtigen Moralaposteln in den (sozialen) Medien zu entfliehen.
    Musik darf Spaß machen, Musik muss keine Message enthalten, erst recht keine belanglose.

    Wenn ich ein Problem habe, werde ich in Zukunft nicht mehr SDP rufen. Diese Zeiten sind jetzt endgültig vorbei.

    • Vor einem Monat

      "Warum kapieren Musiker so selten, dass es okay ist, belanglose Scheiße zu produzieren?"

      Basierend auf dem, was die meisten so hören, scheinen sie es m.E. ziiemlich gut zu kapieren.

      "Sowas darf und muss es auch geben"

      Darf, jo. Muss? Nö.

      "es ist ab und zu mal angenehm, den realen Ernsthaftigkeiten dieser Welt [...] zu entfliehen"

      Stell dir vor, das kann man mit Nicht-Müllmusik auch! Wer hätte das gedacht.

      "Musik darf Spaß machen"

      Logisch. Nur Deppen denken, dass Musik mit Anspruch bzw Message keinen Spaß machen kann.

    • Vor einem Monat

      Darauf erst mal zwei Lines Fair Trade-Koks, der guten alten Zeiten wegen... :koks:

    • Vor 30 Tagen

      @Schwingster:
      Okay, der erste Satz hat gesessen. :D

      Nein, aber mal ehrlich, wer SDP aus damaligen Zeiten kennt und gehört hat, hat es sicherlich nicht getan, um sich zu bilden. Verschiedene Geschmäcker und so. Als jemand, der hauptsächlich in Trance und Metal zuhause ist, habe ich eher selten mit "froher" oder sinnloser Musik zu tun und hört eher traurige, epische, aggressive Töne und Musiker, die sich Zeit lassen, eine Geschichte zu erzählen.
      Ab und zu brauche ich aber mal Ausflüge in fröhlichere Musik, und neben Swing waren das in der Vergangenheit auch in gewisser Weise "Comedy-Bands" wie SDP, und ich glaube, jede Nische hat seine Existenzberechtigung. Ich erkunde jede Woche neue Musik, die ich noch nie vorher gehört habe, teilweise ganz neue Welten und Genres, die mir davor unbekannt waren.
      SDP war für mich eine wirklich GUTE Band dieses "Sinnlos"-Genres.

      Ich bin selbst Musiker, war in der Vergangenheit auch Webradiomoderator und DJ und ich stimme zu, dass jegliche Musik Spaß machen und kann und man mit aller Musik abtauchen kann, aber nicht alles funktioniert zu jeder Zeit und das schließt nicht aus, dass SDP das mal für mich dargestellt haben kann, oder?

      Ich trauere einfach einer Unbekümmertheit hinterher, die ich sehr anziehend (im musikalischen Sinne) fand und einen tollen Kontrast zu meinen sonstigen Hörgewohnheiten darstellte, der nun verloren gegangen ist. Das ist alles.