MEOVV debütieren. RM arbeitet mit Megan Thee Stallion. Tzuyu von Twice geht solo.
Berlin (ynk) - Ich bekomme langsam das Gefühl, K-Pop steht vor einem richtigen Generationen-Wechsel. Ein paar neue Gruppen gewinnen in einer Post-New Jeans-Welt Hype, kommen aber alle wesentlich regionaler daher. Vielleicht werden mich die nächsten Monate Lügen strafen, aber ich glaube kaum, dass MEOVV oder ILLIT den selben Draw in oder Anspruch auf den Westen erheben werden. Mit neuem Fokus auf Genres wie Trot werden die K-Pop-Gruppen der Zukunft möglicherweise wieder eine Nische für sich.
Das fällt mir zumindest stark auf, wenn wir die Arbeit der übrig gebliebenen Mitglieder der dritten Generation oder jüngerer Verfechter der vierten Generation mit den ganz neuen Stimmen vergleichen. Der koreanische Markt war nach BTS und Blackpink so absurd übersättigt, dass jede weitere Absatzmöglichkeit im Westen vermutet wurde. Das gilt für Neues von Twice, wie es für Le Sserafim und gewissermaßen auch für Fifty Fifty gilt. Wenn wir am Ende des Jahres zurückblicken werden, schält sich das bestimmt mehr heraus.
Bis dahin halte ich für den September fest: Es sind gerade verdammt interessante Zeiten für dieses Genre, auch wenn sich viele der Entwicklungen nicht so akut aufdrängen. Ich freue mich aber sehr darauf, heute durch viele interessante neue Songs zu navigieren.
- Le Sserafims beeindruckende Ära
- Meg und RM
- Miau!
- Warum debütiert bei SM ein Roboter?
- Tzuyu: Die Achtziger sind vorbei!
- Die Auferstehung von Fifty Fifty
Im K-Pop Comedown nimmt sich dieser Yannik™ Zeit, um sich durch die großen Comebacks und Geschichten der K-Pop-Welt zu wühlen und all dem Reviews zu verpassen, das im Tagesgeschäft kein Platz findet. Falls ihr euch beschweren oder ihn in Fanwars verwickeln wollt, schreibt ihm gerne an yannik@laut.de.